Letzten Freitag (09.10) sollte im ’Club Voltaire’ (FF/M) eine äußerst bizarre Veranstaltung stattfinden, die bereits im Vorfeld für reichlich Diskuszionstoff gesorgt hatte.
Die Rapcombo ’Die Bandbreite’, die Gruppe ’Arbeiterfotografie’ und der Verschwörungstheoretiker Elias Davidsson gaben sich ein Stelldichein. Wer auf möglichst einfache Erklärungsmuster abfährt, hinter alles und jedem die CIA und/oder den Moszad vermutet und sowieso ein frenetischer Israelhater (verzeihung, Israelkritiker natürlich) ist, kommt bei diesen Gruppen auf jeden fall auf seine Kosten. Die einen feiern den Raszisten und übermütigen Autofahrer (don’t drink&drive) Jörg Haider ab und verniedlichen diesen mal eben zum harmlosen ’Europakritiker’ (Arbeiterfotografie), die anderen meinen zu wiszen, dasz hinter extrem rechten Parteien a’la NPD, eine Strategie der ’zionistischen Usrael-Lobby’ steckt, mit dem einzigen Ziel verschwörungstheoretische Äuszerungen in der Öffentlichkeit zu diskreditieren (Davidsson).
Zur ’Bandbreite’ musz glaub ich nicht mehr viel gesagt werden, auszer das sie neben dem ganzen nine-eleven/anti-d-bashing/israel-verfluchen/fiese-weltverschörungen-aufdeckendem-geschichtsrevisionistischen Gefasel auch noch durch unglaublich sexistische und homophobe Texte auffallen, in denen es auch auf jeden schonma klar geht, das Wojna&DJ Torben together eine Frau vergewaltigen (Song ’Eingelocht’).
Der geneigte Leser könnte sich nun natürlich fragen was das ganze schon wieder soll, ’Die Bandbreite’ wurde doch schon tausendmal thematisiert und auftreten tun die doch auch auf jedem x-beliebigen SPD oder DieLinke-Garten-BBQ – so what? Selbstverständlich wären diese Verrückten auch dann noch zu kritisieren, wenn sie mit ähnlich verrückten MLPDlern auf dem Rote Fahne Preszefest in Buxtehude ihre scheisze verzapfen würden. Mehr als einen erheblichen Unterschied zwischen Rote Fahne Preszefest und dem ’Club Voltaire’ gibt es aber allemal, zumal letzterer den Anspruch erhebt „ein offenes und freies Forum für linke Gesellschaftskritik und Emanzipation“ zu sein und kein Abenteuerspielplatz für desillusionierte Steinzeit’kommunisten’ und Rebell-Jugendgruppe-Atzen, was er in den letzten 46 Jahren ja auch gerne gewesen sein mag, mit der heutigen Veranstaltung allerdings – nicht unbedingt verwirkt hat – jedoch einiges an credibility hat einbüßen müszen.
Knapp 1 ½ Stunden vor offiziellem Beginn der Veranstaltung trafen dann auch die ersten – ich bin nicht unbedingt gut im schätzen, war aber auch zu faul zum zählen – vielleicht 80 “Gäste“ vorm Club ein, um diesen zu blockieren. Begünstigt durch die vorteilhafte Lage (der Laden liegt in einer kleinen Gasze) stellte das soweit auch keinerlei Probleme dar. Einige Leute versammelten sich hinterm Transpi, es wurden Flyer verteilt und mehrere Redebeiträge gehalten, alles ganz peacig. Während der ganzen Aktion hielten sich auch immer wieder Besucher besagter „Teenage Mutant Horror Show“ im Getümmel vor dem Laden auf, um sich mit geistreichen Bemerkungen wie „Zionismus ist Faschismus“ oder „Ihr seid die Handlanger des rechten Imperialismus“ an einer kontroversen Auseinandersetzung (haha) zu beteiligen. Ergänzt wurden diese Marktschreier zudem noch mit hochgehaltenen Plakaten (aka ausgedruckte DinA4-Zettel) auf denen folgende Sprüche standen: „Handlanger des Imperialismus gegen die Aufklärung“ und „Hexenjagd gegen die Aufklärung“. Ganz großes Kino, Horst Mahler hätte es kaum beszer formulieren können. Getoppt werden konnte das aber nur noch durch einen, the one and only, den Godfather of Aufklärung: Wojna himself! Das selbsternannte TKKG-Ehrenmitglied auf Lebenszeit glänzte dann auch gleich mit seinen verbalen Ergüszen, indem er dem Vorwurf des Antisemitismus wie ihn ’Die Bandbreite’ zur Schau stellt, der die Band auch bei Nazis ohne Abstriche anschluszfähig macht, mit dem etwas kruden Satz „Nazis eszen aber auch bei Burger King“ entgegnete und dabei wild gestikulierend auf sein stylishes ’Kein Sex mit Nazis’-Shirt verwies. Was er damit nun genau deutlich machen wollte, ist mir zwar noch immer rätselhaft, doch es wird vermutlich irgendwas damit zu tun haben, dasz sowohl BurgerKing als auch (in weiten Teilen) Mc Donald’s vom Moszad unterwandert und gelenkt werden. Was dem Wojna auch wieder plausibel erscheinen ließe, warum es denn so viele – vermeintliche – Anti-D’s (oder sonstige linksradikale) gibt, die dem containertem Sauerkraut und der ja!-cola die guten alten Freedomfries plus Imperialistenbrause vorziehen.
Wir haltens da auch eher mit dem genoszen pingpong:
„PingPong^“ lässt grüßen^^
das thema wurde zwar schon mehrfach auf anderen blogs behandelt aber mein
aber dein…?
@kobra_kahn: fuck off
primitive dummhetze typisch deutscher denunzianten
alliterationen üben wir aber nochmal
und
danke für den ersten rotbraunen, linxd3utschen hatereintrag ♥
Wo ist denn die Grundlage für die ganzen Beleidigungen und Diffamierungen?
Man kann sich auch was zusammmen phantasieren, probierts mal mit youtube: „Die neue RAF“ oder „Die Welt ist schön“ sind Lieder von der Bandbreite…
Auch toll die Gleichsetzung mit Holocaust Leugner Horst Mahler, Vergleiche mit rechts sind also nur falsch wenn sie vom Gegner kommen. Unter Verschwörungsspinner fallen wahrscheinlich auch die Verwandten und Freunde der am 11.9. umgekommenen die eine neue Untersuchung fordern aber wozu denn sich informieren. Der Rest der Antifa sollte sich endlich auch über den Tag informieren, seit dem der Islam mit Terrorismus gleich gesetzt wird!
ach schön, so langsam wird’s hier richtich gemütlich =)
ich habs tatsächlich gemacht und mir deine beiden videos angetan…und die sprechen ja nun wirklich bände über dich.
zum ersten, was hat denn der gute wojna eigentlich gegen rosa polo-hemden? und vor allem noch wichtiger, gegen die besten schuhe der welt, meine über alles geliebten nikes?
weiter im text heiszt es im refrain „kapitalisten – clickclack-boom“, alta geht’s noch? geh holger burner („renn yuppie renn“ und andere widerlichkeiten) hören, aber wahrscheinlich hieltest du auch bei dem homie den antisemitismusvorwurf für vollkommen aus der luft gegriffen, don’t you? hast du jemals was von personifizierender kapitalismuskritik gehört?
ich empfehle – im gegensatz zu deinem bildungstip (youtube) – bücher lesen! und mit büchern mein ich nich das ’schwarzbuch kapitalismus’
achso und das was du für „beleidigungen und diffamierungen“ hälst, nennt sich landläufig auch polemik, ein mir sehr angenehmes stilmittel, welches sowohl das verfassen als auch das lesen von texten um einiges angenehmer macht.
und wer ist „der rest der antifa“ und wieso bringst du unseren blog damit in verbindung? antifa ist doch nichts anderes (mehr) als der militante arm der bundeszentrale für politische bildung (ich weisz, geklaut). by the way, wenn antisemitische verschwörungsspinner wie du zu eben dieser antifa zählen, bin ich doppelt so froh, mich da nicht dazuzuzählen.
so long&für den communismus!
Puh die Flut an Argumenten, die aus deinem Beitrag wie die Niagara-Fälle auf den Planeten sprudelte ließ nur einen Schritt zu: Die Redaktion im Kampf gegen alles muss eingreifen.
Wo sagt Holger Burner denn bitte was gegen Juden?
Du möchtest sicher noch mit dem Stilmittel des Arguments was falsch daran ist die Kritik am Kapitalverhältnis an einzelnen Kapitalen festzumachen, oder existiert der Klassenantagonismus in deiner Welt nicht mehr?
Was für Bücher müssen wir uns denn so antun um auf deine moralinsaures Niveau zu kommen?
Ja, du bist mir ein Held, ich schreib hier eine Polemik, und das schließt aus, dass Menschen dadurch beleidigt werden. Wär es nicht so traurig, wir würden Beifall klatschen.
Aber diesen Antisemitismusvorwurf, den hast du echt drauf. „Immerhin“ was, nicht wahr?
Du und deine anti-imp-kiddie-bande checkt bei eurer munteren babylon-gangbang-runde aber auch nich das „einzelne Kapitale“ genauso getriebene des kapitalistischen ist-zustandes sind wie so stählerne rotfrontkämpfer – wie ihr offensichtlich welche seid.
Um dasz zu checken könntest du z.B. mal diese krasze Fantasytrilogie von diesem bärtigen Tüpen zur Hand nehmen – soviel als Tipp: Ich mein nich Tolkien.
Und zum Antisemitenrapper Burner kann man eig. echt nix mehr sagen oder? Wenn du deinem Hasz auf „Bänker, Manager und dieses ganze verdammte jüdische Weltkapital [sic]“ noch n bisschen weiter abfeiern willst solltest du in deine Holger Burner meets die Bandbreite Playlist auch noch diesen „Genoszen“ hier einfügen.
scheinbar kannst, bzw willst du einfach nicht raffen, dass die wirkungsweisen des antisemitismus auch ohne den terminus „jude“ auskommen. aber antisemitismus an sich scheint fuer dich ja auch eher – wenn ueberhaupt – das kleinere prob zu sein.
viel wichtiger ist da schon die imagination einer starken working-clasz like anno dazumal und dem gerede vom (doitschen?)-arbeiter als revolutionaerem subjekt – aber mach mal, ich geh derweil latte macchiato schluerfen und mit meinem apfel (mies kapitalistisches produkt!) durchs web surfen, es lebe das year 2009.
als kleiner hint, schlag mal mew23 auf und lies das vorwort. auf den rest deines geschwafels ueber niagara-faelle und meine ach so fiese schreibweise brauch ich nich weiter einzugehen, du amuesierst uns alle jetzt schon koestlich.
also keep it real:
„indymedialeserinnen aller laender, vereinigt euch!“
Hast du das von dir erwähnte Buch überhaupt schonmal in der Hand gehabt?
Ressentiment ick hör dir trapsen,
Projektion gleich hinterher,
Manchmal helfen nur noch Klapsen,
oder das alte Schießgewehr.
Unsere „Antiimp-Kiddie-Bande scheint dir (bestimmt schon mindestens 12 Jahre altem Auswurf von Crétin) einiges voraus zu haben.
1. Wir können dich an dem kritisieren was du hier anstellst und müssen nicht willkürlich irgendwas dazudichten.
2. KapitalistInnen sind also arme miese Getriebene des kapitalistischen Systems? Für diese Erkenntnis verleihen wir dir den Deppenblumentopf erster Klasse, dass die nämlich aus dem Kapitalismus nicht aussteiegen können ist eine Erkenntnis für die wir euer Geschwurbel nicht brauchen. Jetzt kommen wir mal aber auf die Rolle innerhalb des Kapitalismus zu sprechen meine Lieben: Und dass die da gezwungen sind in der Chefetage zu sitzen und Leute auszubeuten, das ist ein großes schönes Stück antideutscher Dichtkunst, mehr aber auch nicht.
3. Wir haben Marx gelesen und müssen deswegen nicht mit Möchtegernpolemsichen Kontern der Sorte Fantasy aufwarten. Mehr als dass es den gibt, und dass man das was er da zum Kapital gesagt hat vielleicht gelesen haben sollte scheint ihr ja nicht in der Lage zu sein zum Gehalt seines Werkes zu äußern. Saubere Leistung. Ach, entschuldigt unser vorschnelles Urteil, ihr habt sicherlich dieses Heftchen von Heinrich gelesen und glaubt euch nun auf der Höhe aller Gipfel theoretischer Erleuchtung angelangt, mehr als Denunziation und Sprüche kommen bei euren angestrengten Versuchen zusammenhängende Sätze zu formulieren aber auch nicht bei raus. Aber ist ja bestimmt cool, nicht wahr? Der Hammer.
4. Wir müssen zugeben, dass wir weder die Bandbreite noch Holger Burner, noch MakssDamage hören. Und auch nicht Kulla, Egotronic oder Ultra Violent Kitten. Aber das passt jetzt sicherlich nicht in euer entweder wie wir oder Nazi Konzept rein. Ansonsten weise uns doch mal bitte nach
5. Alles was ihr meint über uns an Urteieln zusammenkehren konntet ist frei erfunden. Schonmal aufgefallen? Nein, dann guckt dch mal was wir so schreiben und schaut nicht in euer „Wörterbuch für angehende Neoliberale“.
6. Apfel zu schreiben und Apple zu meinen, ist das nicht der erste Ausdruck der Regression in den mordenden deutschen Volksmob?
7. Lustig, euer Niagra-Fall reißt gar nicht ab. Oder wo habt ihr jetzt die Argumente versteckt? Mneschenskinners, eine Diskussion ist kein Ostereiersuchen und auch kein Rätselraten. Sagt doch mal ein Argument als nur daherzuraunen wo vermeintlich eins stehen könnte.
Es grüßt, die AK im Anschlag,
Die ein name wie von indymedia Redaktion
Abteilung Dummbratzen
Vieleicht fällt dir, bzw. euch – ja in eurer Glulag-Romantik garnich auf wie widersprüchlich euer tolles geschreibsel hier ist…
Ahja okay – diese ueblen KapitalistInnen können also nich aussteigen.
Abgesehen davon, dasz bei dir offensichtlich noch nich angekommen is das die bösen KapitalistInnen unserer Tage nurnoch in den seltesten Fällen selbst vom Chefsessel aus die Peitsche knallen laszen (das sind wohl nurnoch die guten doitschen, standorttreuen MittelständlerInnen- die gute deutsche Arbeit von guten Deutschen „abernten“), sondern ihren Status als Kapitaleigner in Form von Aktienanteilen in die Welt tragen, und sich folglich die Klaszengrenzen mehr als nur ein biszchen verwischt haben (leider hab ich grad keine Statistik am Start wie viele – aus heftigen Arbeitskaempfen gestählte – ProletarierInnen Aktien ihres und anderer Unternehmen besitzen) – scheint deine Agenda ja wirklich progressiv: Wenn diese bösen KapitalistInnen schon nich selbst aus der Maschine aussteigen können, würdest du ihnen sicher gern helfen? Z.B. indem du Sie an die Wand stellst? Oder ganz in deutscher Gründlichkeit das ganze viell. gleich industriell organisieren?
Huch… wie kommen wir denn darauf, dass du und deine Bande viell. das eine oder andere antisemitische Ressentiment mit sich herumschleppen? Viell. weil ihr der gleichen perversen Idee anhängig seid, dasz am Ende doch einzelne Schuld sind? Irgendwer musz doch verantwortlich sein für die ganze scheisze die dir und deinen Volksgenoszen widerfährt? Das Kapitalismus viell. nur deshalb funktioniert weil alle mitmachen, und ihr alle euch hoch und runter verwertet kommt euch nich in den Sinn oder?
Wenn wir ein paar KapitalistInnen, JüdInnen, BänkerInnen, ManagerInnen usw. umlegen wird bestimmt alles gut.
@kuchen
ich meinte natuerlich das „schwarzbuch der marken“…peinlicher mistake meinerseits!
„Das Kapitalismus viell. nur deshalb funktioniert weil alle mitmachen“
Wenn einer nicht mehr mitmacht hört der Kapitalismus also einfach auf? So ein Blödsinn. Anstatt ökofaschistischen Aussteigerfantasien das Wort zu reden und ökonomische Realitäten mit naivem Psycho-Geschwurbel zu (v)erklären, könntest du dir mal ernsthaft Gedanken über das Funktionieren dieses Systems machen. Bücher könnten auch helfen.
Ich versteh jetz ehrlich gesagt nich wo du herausliest das wir meinen, dass der Kapitalismus aufhört wenn einer nich mehr mitmacht. Der Kapitalismus hört einfach so auf wenn alle nich mehr mitmachen. So einfach is das und nich anders. Realistisch ist das aber nich, und das meinen wir auch nich.
Dein ökofaschismus gelaber kannste dir also sparen – lieber erstmal lesen lernen antifascist-toyboi.
Lieber Administrator,
wir bewundern deine Anstrengungen misszuverstehen, zu dichten, zu denunzieren, oder simpel: Dreck zu labern.
1. Es besteht kein Widerspruch in der von uns aufgestellten These, dass die Unnmöglichkeit der perönlichen Emanzipation vom Kapitalverhältnis den Zwang einschließt auf der Seite derer zu stehen, die ausbeuten. Als stünde eine wackere Blogbesatzung wie eure mit (ihr nehmt ja sicher nicht die AK) einer Desert Eagle (israelische Waffe, das ist ECHT Provo!) hinter deren Stühlen bereit sie abzuknallen wenn sie sich entscheiden würden, dass es eigentlich gar nicht so cool ist Leute durch Lohnarbeit auszubeuten.
2. Schön, dass du von Aktien redest. Kurz gesagt: das ist falsch. Lang gesagt: Dass Proletarier ihr mühsam angespartes Geld in Rechtstitel auf einen Teil eines möglichen Gewinnes eines Unternehmens anlegen verwischt den Klassenantagonismus überhaupt nicht. Wenn du, wie du ja so schön behauptest, Marx gelesen hättest sollte dir klar sein, dass die Einteilung in die Klassen sich nämlich nicht über den (vereinzelten) Besitz von Aktien definiert. Hast du aber nicht gelesen, deswegen erklären wir es dir: Ökonomisch bestimmen sich die Klassen, ganz einfach gesagt wie folgt: Es gibt
2.1. Die KapitalistInnen, die zeichnen sich aus durch den Besitz an gesellschaftlichen Produktionsmitteln. Die haben also eine Fabrik und stelln in dieser Proletarier (s. 2.3.) an, die fortan für den Gewinn Unternehemens schuften dürfen, oder wenns mal nicht ganz so gut läuft vor die Tür gesetzt werden. Man könnte hier jetzt noch weiter differenzieren, wir machen nur noch eine Unterscheidung auf, weil die nämlich für den Gegenstand von nicht unerheblicher Bedeutung ist: Die GeldkapitalistInnen (und bevor ihr jetzt wieder eurem Ressentiment freien Lauf lasst: Nein, die sind keine Juden, haben Keine Hakennasen oder Gichtfinger und sitzen auch nicht alle auf einem Haufen an der Westküste der USA), die haben keine Produktionsmittel, die sie zur Gewinnschöpfung benutzen sondern erzeugen den Gewinn ihres Unternehmens durch Handel mit Devisen und, das ist nicht unwichtig, können davon auch leben.
2.2. GrundeigentümerInnen, hier eigentlich egal aber wir wollen euch ja was beibringen, die haben auch keine Fabriken, aber ein guten Teil Boden, der ihnen gehört und können ihren Gewinn dadruch bestreiten, dass sie den verpachten.
2.3. Und jetzt die armen Schweine in dem ganzen System, die ProletarierInnen. Denen gehört nämlich nichts außer ihre eigene Arbeitskraft, um zu überleben müssen die die nun zu Markte tragen und schuften gehen (das muss btw nicht in einem Bergwerk sein, ein öder Bürojob reicht schon). Wenn die das nicht tun, verhungern sie entweder oder haben, zynisch ausgedrückt, das Glück in den sozialen Auffangmaßnahmen eines Staates zu landen, der ihnen dann wenigstens die ehrenvolle Rolle der Ersatzarmee fürs Kapital zugesteht. Dass nun ProletarierInnen sich Aktien erwerben kann gut, ist von mir aus auch so (wobei es für dich und deine These ein wahnsinnihges Glück ist, dass du keine Statistik zur Hand hast, nachher wärst du noch enttäuscht ob der Marginalität dieser Leute) nur ändert das nichts an der ökonomischen Stellung, die diese Leute einnehmen. Die 2-3000 Euro, die man als Proletarier auf der hohen Kante hat um sie zu investieren um dann vielleicht einen Bruchteil des Gewinnes eines Unternehmens ausgezahlt bekommen hat reichen nämlich nicht ansatzweise um den Zwang zu Lohnarbeit zu dekonstruieren. Und wenn es daneben geht hat man auch noch einen Haufen Geld in den Sand gesetzt und nichts davon bekommen.
Die Klassengesellschaft ist lebendig wie eh und je, soziale Chancen des Wechsels der Klassen nach oben sind schnöde Propanganda ideologischer Brandstifter, Rechtfertigungstitel für die Marktwirtschaft, haben mit der sozialen Realität aber nichts zu tun. Du übernimmst sie aber lieber.
3. Der Kapitalismus hört auf weil alle nicht mehr mitmachen? Schöne Sache, wenn wir alle erstmal zu Hause sitzen und uns wehende Israelfahnen bei YouTube gucken hört der Kapitalismus auf, haha. Dann sind nämlich auch alle mal eben kurz verhungert, große Sache. Und warum hören sie auf sich kapitalistisch zu vermarkten? Weil ihr mit euer Gleichmachreiwalze die Volksgemeinschaft zu einer Briefmarke umformt? Träum weiter.
„Dieser Part hier sind die Fakten, doch der nächste wird sehr beleidigend.“ (Kool Savas)
Den Rest deiner Hetze gegenüber unserer Redaktion solltest du vielleicht begründen. So bist du einfach nur ein verdammtes Arschloch, der mit Nazititulierungen um sich wirft wie Sido mit Fuffies. Die AK ist für dich ollen Kotzbrocken und deinen Freund bestimmt, nicht für KapitalistInnen, Juden oder sonstige Feinde, die du uns andichten möchtest. Ich kann dir aber versprechen, wir haben die Gulag-Romantik schon längst gegen den Aufbau revolutionärer Fischmehlfabriken eingetauscht, da ist noch ein Platz für dich.
Warum wir nämlich „das eine oder andere antisemitische Ressentiment“ in der Tasche haben sollen, warum wir dieser „perversen Idee“, die Fraktion des Kapitals sei einzig für die Reproduktion der kapitalistischen Gesellschaft anhängig sein sollen und warum wir uns irgendeinem Volk zurechnen sollten oder würden, das kannst du Hohlbirne nicht beantworten. Das entspringt nämlich nichts als deiner, zugegebenermaßen nicht sonderlich ausgeprägten, Phantasie, die lieber dichtet als das Gegenüber mal ernstzunehmen, die aber sowieso so sehr von der Wirkmächtigkeit der eigenen Blödheiten überzeugt ist, dass sie den Stuss, den sie erdenkt noch für voll nimmt, so dass du es einfach nur noch übernehmen musst um es in die Welt herauszuposaunen.
„Also schreit es in die Welt,
haut es mit Edding an die Wände,
solange die Crétins noch bloggen,
ist der Krieg nicht zu Ende.“ (frei nach kettcar)
Mit einer gesunden Portion Vernichtungsgedanken,
die ein name wie von indymedia Redaktion
Abteilungen Dummbratzen und Konterdichtung
Haha – es ist auf jeden Fall schön zu sehen wie schnell man mit ein biszchen aggressiver Attitüde und Polemik den worldwideweb-antiimp-mob aufbringen kann.
Da ihr, die ihr ja am meisten drüber rumheult, offensichtlich auch recht auf „misszuverstehen, […] dichten, […] denunzieren, oder simpel: Dreck zu labern“ steht; sehen wir grad keinen bedarf uns weiter mit euch auseinander zu setzen.
Uns fehlt einfach die Muße euren ganzen Scheiß, zu lesen und zu kommentieren.
Ps: Übrigens korrekt, dasz ihr das wofür Marx ein ganzes Lebenswerk brauchte, in einem einzigen Kommentar erklären könnt. Ihr solltet Bücher schreiben!
Zu faul eine Seite zu lesen, aber behaupten das Kapital gelesen zu haben? Ihr seid mir Helden.
Na dann verrat doch wenigstens was so schlimm daran ist was gegen Imperialismus zu haben?
wir haben deinen comment schon gelesen boi. nur bist du, seid ihr, ja ohnehin diskussionsresistent – so wie wir übrigens auch – deshalb machen wir hier jetzt nen cut. Könnt ihr ja auf eurem coolen Onlinepranger weiter flamen. Leider aber erstmal als monolog!
„Na dann verrat doch wenigstens was so schlimm daran ist was gegen Imperialismus zu haben?“
Weil die Nazis Anti-Pimps waren und gegen die IDF verloren haben. Und wir stehen halt nicht auf Verlierstaaten. Alles klar?
haha, da bin ich aber auch schwer dafür. aber mag tanzt wahrscheinlich bei der revo mit merkel und den typen vom bdi walzer. äh, sorry – das wird natürlich ein rave.
das nenn ich mal antisemitismusverharmlosung. der zentralrat der juden ist meiner meinung: http://www.welt.de/wirtschaft/article2630475/Zentralrat-empoert-ueber-Sinns-Juden-Vergleich.html
wieso?
aber das ist die lösung: warten bis alle aufhören? der nazi genauso wie merkel wie du? und: vereinbart da einen termin, damit man auch ganz sicher gleichzeitig aufhört? weil wenn nur einer darauf vergisst, nicht mitzumachen, dann geht es weiter! oder wie ist das?
antiimp vs. antideutsch – der ewige kampf doof gegen doof.
1. is der nazi vermutlich genauso national-revolutionär wie du. bisschen querfront wär doch sicher nich schlecht oder? solange es der revolutionären sache dient?
2. war das mit dem der „kapitalismus hört auf wenn alle aufhören“ darauf bezogen, das der Kapitalismus kein „Ding“ ist – sondern die abstrakte interaktion von milliarden von menschen. Die Idee das alles besser wird wenn man n paar „bonzen“ umballert [sic], und mal wieder nationalen sozialismus einführt entspringt irgendwie mal wieder der kinderbuch-lesart von marx‘ werk.
ist halt die frage, was du unter imperialismus fasst.
ob du nun sagst, ok der einmarsch der usa in afghanistan is auf jeden imperialismus, weil denen sind ja die leute da schiceegal und es geht ihnen nur um machtspielchen, ressourcen (welche ressourcen, opium?) und bisschen terroristen jagen.
und natürlich sind die usa nicht primär in afghanistan einmarschiert, um den menschen vor ort ein schöneres leben zu ermöglichen, als sie es unter den taliban hatten. aber überleg doch mal, die usa marschieren in afghanistan ein (wie schon erwähnt mit nicht unbedingt den edelsten motiven) und es kommt zum krieg. in diesem krieg kommen natürlich viele menschen um, was nicht schön, aber nun mal auch nicht zu verhindern ist, denn ich glaube kaum, dass die taliban einfach nur durch lockeres palavern ihre restriktive, gegen das wohl ergehen der bevölkerung gerichtete, herrschaft aufgegeben hätten – wer würde das schon tun?
und im idealfall (taliban besiegt, land wird wieder aufgebaut, zivilisiert, militär zieht wieder ab) gibt es dann im endeffekt einen weiteren (säkularisierten) staat, in dem die menschen nicht unter der scharia leben müssen, sondern zumindest die freiheiten des bürgerlichen staates genießen dürfen, welcher – das solltest selbst du zugeben – stets einem gottesstaat oder sonstigen gruseligen gebilden vorzuziehen ist.
und als voraussetzung für die „assoziation der freien und gleichen“, halte ich säkularisierte, bürgerliche staaten für einiges geeigneter, als eben jene gottesstaaten oÄ.
belegen. sofort. belege, dass ich dasselbe vorhaben wie nazis – wenn du das nicht kannst, solltest du diese anschuldigung sofort zurückziehen. kreative dichtung und projektion ist übrigens kein beleg. du musst mir das anhand meiner äußerungen nachweisen können.
wo habe ich das gefordert – zumindest suggerierst du das, wenn du ein sic einsetzt. wo habe ich das geschrieben? wo schreibe ich von „ein paar bonzen“? – belegen.
die islamisten wurden von den usa großgezogen – als verbündete „freiheitskämpfer“ gegen den bösen sozialismus. siehe gerade afghanistan – kommunistischer wohlsieg – SU.
„die islamisten wurden von den usa großgezogen“ – es war so klar, das das als allererstes vorgeschoben wird. ausserdem waren es die mudschahidin (aus denen die taliban later hervorgingen), die von amerika&pakistan gefördert wurden – da jetzt pauschalisierend von „den islamisten, die von den usa großgezogen [wurden]“ zu sprechen, halte ich für unangebracht, da andernorts islamistische gruppen auch durchaus ohne support von amerika or sonstwem entstanden sind und noch immer entstehen. tja, und im falle afghanistans ham sich die supporteten halt im laufe der zeit gegen die supporter gewand,so kanns im leben gehen, nich. blöd gelaufen.
aber wenn du jetzt von kommunismus und sovietunion in einem satz sprichst, dann möcht ich mal gerne wissen, was deine vorstellung von kommunismus mit denen der sovietunion gemeinsam hat.
oder wolltest du damit deutlich machen, dass es zu zeiten der kommunistischen regierung in afghanistan – also vor bürgerkrieg und us-invasion – besser um das land und die menschen bestellt war, als es heute der fall ist?
look:
„haha, da bin ich aber auch schwer dafür.“
haha, du hippie. ja natürlich werden bei einer revolution kapitalisten abgeknallt werden. aber das ist natürlich nicht alles.
nur 1 steht noch aus, admin:
wursthaar:
das habe ich nicht getan. ich habe von sozialismus geschrieben. da darfst dir ein „realer“ dazudenken.
und: scheisse ist scheisse.
PS: http://dichtung.blogsport.de/2009/10/17/den-nazihorden-widerstand/
„und: scheisse ist scheisse“
magst du das noch näher erläutern?
die kommunistInnen haben wichtige reformen angestrebt und zT auch durchgesetzt: gleichstellung der frau, säkularisierung, bodenreform etc.
dagegen gab es von reaktionären widerstand – und der wurde von der CIA unterstützt. um den reaktionären, die von den USA unterstützt wurden – man schiss wieder mal auf frauenrechte, mach schiss wieder mal auf säkularisierung und machte gemeinsame sache mit den hinterletzten arschlöchern!! – herr zu werden, riefen die kommunistInnen die SU zu hilfe.
es ist ganz simpel: hätte die USA die scheissreaktionäre damals nicht unterstützt, hätte es den einmarsch 2001 nie gegeben. was die kommunistInnen damals machten, war richtig: frauenrechte, säkularisierung (inklusive entschleierung).
schau dich doch heute um in afghanistan: alle laufen verschleitert rum. frauen sind nicht gleichgestellt …
ob es den leute heute gut geht oder wenigstens besser? so eine frage kann doch nur ein ARSCHLOCH stellen!!
hahaha oh stalinboi – welcher is eigentlich dein lieblingsrevoluzzer?
cool down, homie. hätte,hätte,hätte hilft hier aber irgendwie nicht weiter!
meiner frage, ob das von mir geschilderte nun for you abzulehnender imperialismus wäre, weichst du aus, indem du zum wiederholten male die geschichtlichen fakten schilderst. fein, doppelt hält ja auch besser. und das es den leuten dort heute besser geht, habe ich auch nie behauptet, ich äusserte lediglich den wunsch, dass es ihnen – nachdem das land befriedet und wieder aufgebaut ist – wieder besser gehen sollte und zb frauen wieder gleichgestellt sind etc.
und diese simple aussage macht mich jetz also zum „ARSCHLOCH“, oder wie?
kommt ma runter von eurem interventionskrieggelaber, das is so menschenverachtend.
komm ma runter von deinem hippie-trip; appeasement & kollaboration sind menschenverachtend
antisemiten derbe aufs maul – lieber heute als morgen!
schöne Propaganda euer Artikel, (gegen Nazis sein, abeer den selben totalitären Mustern hinterherlaufen… Es gibt schon Blogger…). Hätte Göbbels nicht besser schreiben können.
Wer die Bandbreite als Nazis abgstempelt scheint einiges nicht verstanden zu haben, oder ist zu faul sich weiterzubilden.
PS: Was ihr tut ist nicht aus der Geschichte lehrnen, sondern das Gegenteil (Hitler2 freut sich schon)…