Später warf er die Dose ins Leere.

Viel kann man in dem kleinen Büchlein über Riesenkalmare, Axolotl, mordlüsterne Elefanten und Hunde, giftige Käfer, Kakerlaken, Riesenschlangen, Wilde Stiere und Zahme Rinder lesen. Und dabei noch so einiges über menschliche Abgründe lernen. Carlos Busqued hat mit seinem Roman „Unter dieser furchterregenden Sonne“ eine klasze Gesellschaftsztudie hingelegt, ohne dabei aber konkret werden zu müszen.

Der Roman erzählt in zwei Plot lines, aufgeteilt in 41 sehr kurze Kapitel (nur 190 Seiten), eine Geschichte rund um Kiffen, Fernseh-Dokus, Pornographie und das Entführungsbusinesz in Argentinien.
Ich fand das ganze sehr lesenswert und möchte das Buch wirklich empfehlen. In der Jungle World ist schon Anfang des Monats eine Buchbesprechung (vorsicht spoiler) erschienen die auch ganz brauchbar ist, aber vielleicht nicht unbedingt vor dem Buch gelesen werden sollte, sie nimmt im Zweifel nämlich eine ganze Menge vorweg.

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