Archiv der Kategorie 'i wanna be cmmnsm'

2.10 Bremen: You say Deutschland

Ein nettes Video zu den Protesten gegen die Einheitsfeierlichkeiten Anfang Oktober, in dem es neben aufregenden Riotbildern erfreulicherweise auch mal um die Inhalte der Demo geht, gibt es hier zu sehen. Außerdem der recht gelungene Aufruf von …ums Ganze! und der Basisgruppe Antifaschismus aus Bremen:

Kein Tag für die Nation. Kein Tag für Deutschland.

Am 3. Oktober wird in Bremen die nationale Würstchenmeile aufgeschlagen. Superdeutschland begießt 20 Jahre Einheit, mit Angela, Christian und Nena. Es gibt zwar kein Freibier, aber wir kommen trotzdem. Wo Volk und Staat ihren Burgfrieden feiern, müssen wir eins klarstellen: Ihr könnt uns mal mit eurem Standort und eurem Gequatsche von „sozialer Marktwirtschaft“. Wir machen keinen Finger krumm, damit Deutschland „gestärkt aus der Krise hervorgeht“. Denn das heißt im Klartext bloß, dass jeder Winkel der Gesellschaft noch straffer durchrationalisiert wird. Härter konkurrieren, länger lohnarbeiten, weniger verdienen und immer unsicherer leben bis ans Ende aller Tage – das ist die deutsche Utopie nach dem „Ende der Geschichte“ von 1989/90 (mehr…)

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U-Blitzer

Vom Prinzip her ist die Idee gar nicht mal so dumm: ähnlich wie Autofahrer vor Blitzern im Radio gewarnt werden, soll dies nun auch im ÖPNV geschehen. Nur mit dem Unterschied, dasz nicht vor Blitzern, sondern vor Kontrollos gewarnt wird. Alles was dafür benötigt wird ist ein internetfähiges Handy (oÄ) plus Twitteraccount. Bevor man mit der U-Bahn fährt checkt man also kurz #ublitzer auf Twitter, wo dann – im Idealfall – bereits andere Fahrgäste getweetet haben, dasz sie in der und der Linie kontrolliert wurden und somit potentielle „Beförderungserschleicher“ frühzeitig warnen können.

Mehr dazu hier und hier.

Wie gesagt, prinzipiell ne korrekte Sache. Fraglich bleibt nur, ob es zum einen genug Leute mit internetfähigen Mobiles gibt, die dann auch wirklich dazu bereit sind sich an der Aktion zu beteiligen und zum anderen, ob es bei verbreiteter Nutzung nicht auch dazu führen könnte, dasz sowohl Kontrollen als auch Fahrpreise erhöht werden. Jedenfalls spannend zu verfolgen, wie sich das Ganze entwickelt.

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Happy Fusion ’10!

Never mind „I read some Marx and I liked it!“, here’s the ultimate Fusion-Hymn 2010:

und der Song lief geschätzte 6 geschlagene Stunden am Stück draußen vor der Tube-Box, unterbrochen nur immer wieder durch Animationen der Partypeople und angenehm-verballerten DJ-Ansagen á la „…und davon handelt das nächste Lied“.
Die ganze Story gibt’s auf der Seite des Schöpfers dieses schönen Stückchens Musikgeschichte, der – nicht zu unrecht – ein wenig verwundert sein dürfte über seinen plötzlichen fame, Synapsenkitzler. Have fun!

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UPDATE! I read some Marx and I liked it!

06.07.2010 Update: eine erste Mixversion gibts schon:

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Doku: Es gibt kein richtiges Leben im Falschen

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Karl Marx und die Gesellschaft

Wieder mal ein Hinweis auf die Sendung Hörsaal des DRadio, und zwei interessante Vorlesungen die am 18. und 19. Mai 2010 gesendet wurden:

Die Vorlesungen sind zum einen „Mensch und Gesellschaft bei Karl Marx“ von Franz Borkenau und „Karl Marx und die Gegenwart (Teil 1)“ von Siegfried Landshut sowie („Karl Marx und die Gegenwart“ Teil 2) als auch „Scheidewege der deutschen Geschichte: Die doppelte Staatsgründung 1949″ von Dietrich Staritz.
Die Vorlesungen vermitteln einen breit gefächerten Einblick in Marx‘ Menschenbild sein Verständnis von Freiheit und Unfreiheit. Den Gegensatz von Kapital und Arbeit. Das Marxsche Verhältnis zu Staat und Gesellschaft. Besonders interessant finde ich Borkenaus Analyse von Marx‘ Vorstellung der Zukunft, und der Vorstellung von paradiesischen Zustände im Kommunismus. Ist es doch tatsächlich fraglich ob eine Welt ohne Knappheit im ökonomischen Sinne möglich ist.

DOWNLOAD (Rechtsklick/ Speichern unter):
- „Mensch und Gesellschaft bei Karl Marx“ von Franz Borkenau und „Karl Marx und die Gegenwart“ von Siegfried Landshut, Teil 1″

- „Karl Marx und die Gegenwart, Teil 2″ von Siegfried Landshut und „Scheidewege der deutschen Geschichte: Die doppelte Staatsgründung 1949″ von Dietrich Staritz.

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Von Hegel zu Marx zu Lenin

Gerade liefen auf dradio wissen zwei sehr hörenswerte Vorlesungen. Die erste ist von Hannah Arend und trägt den Titel „Von Hegel zu Marx“. Wie man sich bei dem Titel denken kann geht es um das Verhältnis von hegel- zu marxschem Denken. Der zweite Vortrag ist von Franz Borkenau und „Von Marx zu Lenin“ betitelt. Analysiert wird die adaption und pervertierung von Marxens Ideen durch Lenin.
Beide Vorträge sind bei dradio downloadbar:

DOWNLOAD

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